| Die Eisenbacher Uhrensammlung Von allen
Schwarzwaldgemeinden, in denen Uhren gefertigt wurden, hatte Eisenbach
im Ve So wird in der ständigen “Eisenbacher
Ausstellung”sichtbar, dass gerade die Beha-Kuckucksuhren den Löwenanteil
der
So stellt die derzeitige Sammlung einen Querschnitt vom Schaffen
der
Behas dar, deren 1905 erbautes und unter Denkmalschutz stehendes Haus
in den Harzerhäusern in Eisenbach mit der noch vollkommen eingerichteten
Werkstatt einem “Museum” gleicht. Hier lebte zuletzt noch
Feinmechaniker und Uhrmacher Franz Beha, der als Autodidakt bis ins hohe
Alter an der Drehbank arbeitete und selbst Holz-Zahnräder anfertigte, so
wie es vor ihm seine berühmten Vorfahren taten, ehe er am 29. Mai 2001
im hohen Alter von 94 Jahren verstarb.
Franz Beha war es, der der Gemeinde Eisenbach testamentarisch “seine” Beha-Kuckucks-Uhren vermachte. Sein Bild und die Darstellung der gesamten Beha-Dynastie schmücken die Heimatstube. Was wäre die Ausstellung aber ohne die Beha-Kuckucksuhren, die für die Dauer von 25 Jahren der Gemeinde Eisenbach als Leihgaben zur Verfügung stehen. Sie stellen die “Prunkstücke” der Ausstellung dar. So bringt beispielsweise ein am Seil ziehender Kapuzinermönch eine Uhr zum schlagen. Andere Uhren “beherbergen” Kuckuck und Wachtel in einem Gehäuse und sind teilweise mit Spielwerken ausgestattet, die bis zu sechs verschiedene Melodien erklingen lassen können. Die Formen und Variationen der Gehäuse sind dabei ebenso Raritäten. Sie reichen vom obligatorischen Bahnhäusle über Tischkuckucksuhren in Biedermeierform und Uhren mit Majolika-Zifferblatt bis zu kunstvoll geschnitzten Tischkuckucksuhren im Stil der Neogotik mit Resonanzboden und reichem Innenleben. Eine von Johann Baptist Beha 1860 gefertigte Wanduhr ist in der Gemeinde geblieben. Sie kann im Hotel "Bad" in Eisenbach bewundert werden. Es handelt sich um eine heute noch genau gehende Weltzeituhr, deren Kompensationspendel ein Gewicht von fast eineinhalb Zentner hat und vom Gastraum in das darüber liegende Stockwerk ragt.
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